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Tischharfengruppe - Die Saitenzupfer

Ansprechpartnerin:       Sabine Grasse, info@hvv-hoechstadt.de

 

Nach einem VHS-Kurs Ende 2011 haben sich zwölf TeilnehmerInnen zu einer Tischharfen-Gruppe zusammen gefunden. Es sind sehr erfahrene SpielerInnen darunter, die auch in anderen Gruppierungen spielen, ebenso wie TeilnehmerInnen, die dieses Instrument neu für sich entdeckt haben.

 

Die Instrumente:

Überwiegend wird auf Veeh-Harfen gespielt. Dieses Instrument wurde vor 25 Jahren von Hermann  Veeh auf der Basis einer Akkordzither für seinen Sohn Andreas, der das Down-Syndrom hat, entwickelt. Mittlerweile stehen vier verschiedene Instrumente mit einem Saitenumfang von 18, 25 und 37 Saiten zur Auswahl. Die Harfen sind aus unterschiedlichen Hölzern gefertigt und können auch in einem Selbstbaukurs hergestellt werden.

Eine Spielerin benutzt eine „Zauberharfe“ von Spindler, die es mit 21 oder 25 Saiten fertig montiert oder als Bausatz zu kaufen gibt.

Bei beiden Anbietern kann man zahlreiche Notenmappen, Taschen für die Harfen, Stimmgeräte und Stimmschlüssel, sowie weiteres Zubehör erwerben.

Beide Harfen-Typen werden auch in einigen Werkstätten für behinderte Menschen hergestellt.

 

Wie wird das Instrument gespielt?

Das Spielen auf der Harfe ist bereits für Kinder, wie auch für Menschen mit Behinderung oder              Senioren leicht zu erlernen, Notenkenntnis ist nicht notwendig. Ein Notenblatt, auf dem die einzelnen Noten durch Linien wie auf einer Perlenschnur miteinander verbunden sind, wird unter die Saiten gelegt, die Saiten werden von oben nach unten nach dem Notenbild gezupft.

Ganze, halbe, viertel, usw. Noten unterscheiden sich in der Größe.

Schwieriger sind Musikstücke, die beidhändig, also mit 1. und 2. Stimme gespielt werden.

Sowohl die Form des Instrumentes, als auch der zarte Klang der Saiten erinnern an eine kleine Harfe, die Wir spielen überwiegend nach Noten, die Helmut Hofmann bearbeitet und uns zur Verfügung gestellt hat.

Damit reicht unser Repertoire von Volksliedern, über Wiener Lieder, Schlager, Evergreens, Weihnachtsliedern bis hin zu klassischen Stücken.

 

Was tun wir?

Seit Januar 2012 treffen wir uns regelmäßig jeden Montag ab 18.00 Uhr im Café des St. Anna-                Seniorenheimes zum Üben. Zuhörer, nicht nur aus dem Seniorenheim, sind immer willkommen.

 

 

 
 
 
Heimatverein Höchstadt a.d. Aisch